Witajce k nam!

 
Liebe Gäste,
 
vor dem Geschehen zu Ihrern leiblichen Wohle möchten wir Ihnen ein wenig über den Ort Trebendorf erzählen. 
 
Unser Dorf ist eine altslawische Siedlung und wurde erstmalig im Jahr 1382 in Verbindung mit dem Ort Schleife urkundlich erwähnt. 
Da der Ort an der damaligen Heeres - und Handelsstraße lag, wurde von den Häündlern und Reisenden Wegezoll abverlangt.
Dieses "Opfer" der Durchreisenden war für das kleine Heidedorf eine wichtige Einnahmequelle.
 
Viele Familiennahmen erinnern, das Trebendorf ein rein sorbisches Dorf war. Auch einige Flurnamen sind von sorbischen
Bezeichnungen abgeleitet. Frauen und Mädchen trugen täglich die sorbische Tracht, auch die Umgangssprache war sorbisch. Es wurden viele Sitten und Bräuche gepflegt. Die Bekanntesten sind Zampern, Ostereier verzieren, Hexenbrennen, Maibaum aufstellen und das Bescherkind (Christkind). Diese werden auch heute noch gepflegt.
Durch die Industrialisierung der Heidelandschaft, vor allem durch den Bergbau und die Glasindustrie, wurde auch Trebendorf zu einem zweisprachigen Ort. 
 
Trebendorf ist heute ein schönes und sauberes Dorf. Die Bewohner verwirklichen alle Vorhaben gemeinsam. In Vereinen und Organisationen wird eine rege geistige und kulturelle Arbeit geleistet. Zu nennen sind hier: die freiwillige Feuerwehr, der Sportverein, der Frauenverein und die Domowina-Ortsgruppe.
 
Im laufe der Jahre hat sich unser Dorf zu einem modernen, fortschrittlichen und sehr sehenswerten Dorf entwickelt, in dem es sich lohnt zu wohnen,
zu arbeiten und gemeinsam zu schaffen.